Unsere Corona-Hotline

Von 8:00 – 16:00 Uhr erreichbar unter:

0471 986 931 00

Corona-Hotline - Fragen an die Hotline – Was darf in die Hotline?

Bitte prüfen Sie zunächst, um welche Frage es konkret geht und ob diese einem der folgenden Punkte zugeordnet werden kann:

Verdachtsfall – Bin ich oder ist ein Mitarbeiter ein echter Verdachtsfall? – Abklärung der Kontaktverhältnisse, etc. 
Risikogruppe und allgemeine Fragen zum Virus – Gehöre ich oder ein Mitarbeiter zu einer Risikogruppe? Wenn ja, wie sollen sich Unternehmen und Mitarbeiter verhalten? Was möchte ich noch über das Virus wissen?
Betriebsabläufe und allgemeine Fragen zum betrieblichen Umgang – Was bedeuten einzelne Umstände für das Unternehmen? Wie können bestimmte Maßnahmen und Empfehlungen umgesetzt werden?

Risikogebiete

FAQ

10 PUNKTE - Worauf sollten wir momentan den Fokus legen?

  1. Strahlen Sie weiterhin Ruhe aus und treffen Sie klare und konsequente Entscheidungen und kommunizieren Sie darüber transparent – es sind momentan zu viele Änderungen in zu kurzer Zeit für viele Mitarbeiter!
  2. Die interne Taskforce (Vorgesetzter, Corona-Beauftragter, WAZ) für die Abarbeitung von Corona-Fällen sollte stehen – denken Sie an unsere 24/7-Begleitung über notfall@waz-fh.de
  3. Da wo es zu eng im Unternehmen wird, empfehlen wir nach dem Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2 vom BMAS eine Mund-Nase-Schutz-Pflicht – sei es mit von Ihnen gestellten MNS oder privat mitgebrachten.
  4. Belassen Sie weiterhin alle Arbeitsplätze, für die es möglich ist, im Homeoffice – Mitarbeiter, die darunter eher „leiden“, sollten zurückkommen ins Unternehmen kommen (…und die gibt es auch!).
  5. Halten Sie direkten Kontakt zu Ihren Mitarbeitern im Homeoffice, Rundmails reichen nicht. Fördern Sie den Kontakt innerhalb der Teams im Homeoffice. Das Sehen und Gesehen werden von Menschen und Arbeitsergebnissen ist wichtig, damit nicht der Eindruck entsteht, dass der eigene Arbeitsbeitrag egal sei.
  6. Machen Sie gute Ergebnisse und den Übergang von Improvisation zu einer neuen Routine anhand von guten Beispielen „best practice“ sichtbar.
  7. Treffen Sie sich weiterhin regelmäßig, möglichst per Telefon oder Videochat im Rahmen des Krisenstabs – es gibt immer neue Fragen und Änderungen zum Thema .
  8. Bzgl. der betriebsinternen Fiebermessungen, die im Arbeitsschutzstandard des BMAS beschrieben sind, sollten Sie diskutieren – nicht überall machen diese Sinn und sie werden aktuell in arbeitsmedizinischen Fachkreisen stark diskutiert – wir glauben, das sie eher psychologischerseits wirken im Sinne „Wie geht es Dir heute?“
  9. Erstellungen Sie Corona-Gefährdungsbeurteilungen (siehe Checkliste Arbeitsschutzstandard) – diese Dokumentation sollte man langfristig vorhalten können.
  10. Der Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2 vom BMAS ist kein Gesetz, sondern ein Standard. Die relevanten Arbeitsschutzgesetze sehen vor, dass im Einzelfall mit Begründung abgewichen werden darf. Das ist besonders relevant, wenn sich die Datenlage zum Coronavirus schneller ändert als der Standard. Dies müsste man in einer Gefährdungsbeurteilung aber sehr gut begründen.
  11.  

ARBEITSSCHUTZSTANDARD

Arbeitsschutz gilt weiter – und muss bei einem schrittweisen Hochfahren der Wirtschaft zugleich um betriebliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor SARS-CoV-2 ergänzt werden!
Wenn sich wieder mehr Personen im öffentlichen Raum bewegen, steigt das Infektionsrisiko – und damit das Risiko steigender Infektionszahlen und Überlastung des Gesundheitswesens. Dazu ist ein hoher Arbeitsschutzstandard notwendig, der dynamisch an den Pandemieverlauf angepasst wird.

Sozialpartnerschaft nutzen, Arbeitsschutzexperten einbinden, Angebot arbeitsmedizinischer Vorsorge ausweiten!
Eine gelebte Sozialpartnerschaft in den Betrieben hilft gerade jetzt, die notwendigen Schutzmaßnahmen wirksam im betrieblichen Alltag zu verankern. Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit beraten den Arbeitgeber bei der Umsetzung des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards und unterstützen bei der Unterweisung. Die Betriebe bieten ihren Beschäftigten zusätzliche freiwillige, ggf. telefonische, arbeitsmedizinische Vorsorge an.

Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern wird universell auch bei der Arbeit eingehalten – in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen!
In den Betrieben werden entsprechende Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen umgesetzt. Wo dies nicht möglich ist, werden wirksame Alternativen ergriffen.

Abläufe werden so organisiert, dass die Beschäftigten möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben!
Schichtwechsel, Pausen oder Anwesenheiten im Büro werden durch geeignete organisatorische Maßnahmen entzerrt, Kontakte der Beschäftigten untereinander werden im Rahmen der Schichtplangestaltung auf ein Minimum reduziert.

Niemals krank zur Arbeit!
Personen mit erkennbaren Symptomen (auch leichtes Fieber, Erkältungsanzeichen, Atemnot) verlassen den Arbeitsplatz bzw. bleiben zu Hause, bis der Verdacht ärztlicherseits aufgeklärt ist. Hier sind auch die Beschäftigten gefragt, ihre gesundheitliche Situation vor Arbeitsbeginn zu prüfen, um ihre Kolleginnen und Kollegen nicht in Gefahr zu bringen.

Zusätzlichen Schutz bei unvermeidlichem direkten Kontakt sicherstellen!
Wo Trennung durch Schutzscheiben nicht möglich ist, werden vom Arbeitgeber Nase-Mund-Bedeckungen für die Beschäftigten und alle Personen mit Zugang dessen Räumlichkeiten (wie Kunden, Dienstleister) zur Verfügung gestellt.

Zusätzliche Hygienemaßnahmen treffen!
Waschgelegenheiten bzw. Desinfektionsspender werden vom Arbeitgeber bereitgestellt, um die erforderliche häufige Handhygiene am Ein-/Ausgang und in der Nähe der Arbeitsplätze zu ermöglichen. Kurze Reinigungsintervalle für gemeinsam genutzte Räumlichkeiten, Firmenfahrzeuge, Arbeitsmittel und sonstige Kontaktflächen verbessern den Infektionsschutz weiter. Auf die verbindliche Einhaltung einer „Nies-/Hustetikette“ bei der Arbeit wird besonders geachtet!

Arbeitsmedizinische Vorsorge nutzen; Risikogruppen besonders schützen!
Viele bangen um ihre Gesundheit. Arbeitsmedizinische Vorsorge beim Betriebsarzt ermöglicht individuelle Beratung zu arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Auch Vorerkrankungen und Ängste können hier besprochen werden. Wird dem Arbeitgeber bekannt, dass eine Person einer Risikogruppe angehört, ergreift er die erforderlichen individuellen Schutzmaßnahmen.

Betriebliche Beiträge zur Pandemievorsorge sicherstellen!
Um schnell auf erkannte Infektionen reagieren zu können, erarbeiten Arbeitgeber betriebliche Routinen zur Pandemievorsorge und kooperieren mit den örtlichen Gesundheitsbehörden, um weitere möglicherweise infizierte Personen zu identifizieren, zu informieren und ggf. auch isolieren zu können. Beschäftigte werden angehalten, sich bei Infektionsverdacht an einen festen Ansprechpartner im Betrieb zu wenden.

Aktive Kommunikation rund um den Grundsatz „Gesundheit geht vor!“
Der Arbeitgeber unterstützt aktiv seine Beschäftigten. Führungskräfte stellen vor Ort klar, dass Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten Priorität haben. Alle zusätzlichen betrieblichen Infektionsschutzmaßnahmen und Hinweise werden verständlich erklärt und ggf. erprobt und eingeübt.

Testung

Coronavirus-Abstrichtest - Deutsch

Coronavirus-Abstrichtest - Englisch

Abstrich-Testungen & SARS-CoV-2-PCR-Untersuchungen

Es ist sinnvoll schnellstmöglich Finanzbudgets für kommende Abstrich-Tests von Mitarbeitern vorzuhalten. Wir werden in Zukunft mehr testen müssen. Fragen zu anderen Testverfahren brauchen sie nicht mehr zu stellen. Alle andere Testverfahren (Schnelltests, Bluttests, etc.) werden nicht vom RKI empfohlen und bringen uns auch nicht weiter. Preis in Absprache mit unserem Labor: 90€/Test. Verfügbarkeit: unter Vorbehalt der weiteren Entwicklung.

Wie aussagekräftig ist der Corona-Abstrichtest?

Der Corona-Test besteht aus einem Abstrichtupfer, mit dem eine Probe aus Rachen und/oder Nase abgewischt wird. Dann wird im Labor das Erbmaterial des Erregers nachgewiesen („RT-PCR“). Das Ergebnis steht in der Regel nach 24 Stunden fest. Wenn der Test positiv ausfällt ist das sehr sicher – hier liegt der Test fast nie falsch. Der Test kann aber eine im frühen Stadium befindliche Erkrankung übersehen, ist dann also „falsch negativ“ – wie oft das vorkommt ist unklar. Wir vom WAZ haben Tests nun da, werden diese aber nur in besonderen Situationen ausgeben und zum Selbstabstrich anleiten. Die Testung wird dann in Bremerhaven durchgeführt und kostet 60€/Test. Die Standardtestung läuft über die sich im Aufbau befindlichen Corona-Ambulanzen der kassenärztlichen Vereinigungen. Infos hierzu über die Bürgerhotline 115 oder die Nummer des ärztlichen Bereitschaftdiensts 116 117.

Schnelltests aus dem Blut sind nicht geeignet, da sie nicht den Erreger sondern die Reaktion des Körpers auf den Erreger messen – sie erkennen die Krankheit damit zu spät, erst nach etwa einer Woche.

Ein neuer Schnelltest von Roche „cobas SARS-CoV-2“ auf das Virus wird die Testdauer stark verkürzen, wahrscheinlich 3,5 Stunden. Für uns noch nicht verfügbar.

Corona-Selbstabstrich-Test

Der „Corona-Selbstabstrich-Test“ wird mit einem Tupfer aus Rachen und Nase gewonnen. Das ist kurz unangenehm, tut aber nicht weh. Es ist wichtig, den Abstrich tief in Nase und Rachen durchzuführen. Der Test muss im Labor untersucht werden. Der Test sucht die Erbsubstanz des Virus und reagiert auf nichts anderes. Wenn er „positiv“ ist, dann ist man sicher infiziert. Infiziert heißt nicht „todkrank“ – viele Menschen werden nur leicht krank – aber wenn man infiziert ist kann man andere anstecken. Der Test kann die Krankheit früh finden, wenn man erst wenig Symptome hat.
Es gibt demnächst neue Tests, was die Labore schneller arbeiten lassen wird – leider gibt es den Test noch nicht für die Arztpraxis oder für zuhause (siehe auch Frage zum Boschgerät). Das Testverfahren heißt „PCR“.

Wir wenden den Firmen finanzierten Selbstabstrich-Test nur an, wenn…

  • …der Mitarbeiter eindeutige Symtome und Fieber hat
  • …der Mitarbeiter längerfristig auf einem Schiff oder einer Plattform in der Nord- und Ostsee arbeiten wird
  • …der Mitarbeiter, eine Kontaktperson 1. Grades ist, um alle weiteren Kollegen (die somit Kontaktpersonen der Kontaktperson sind) zu beruhigen bzw. Entwarnung zu geben
  • …der Mitarbeiter eine systemrelevante Position im Unternehmen hat, ohne die Anwesenheit dieses Mitarbeiters, das Unternehmen einen technischen Schaden nehmen würde (Beispiel: Kühlmaschinisten in der Lebensmittelindustrie)

Der „Danach-Test“ ist ein Antikörpertest aus dem Blut. Dieser Test wird auch als Schnelltest beworben, weil man ihn selber ohne eigenes Labor durchführen kann und sofort das Ergebnis bekommt. Leider kann der Test die Krankheit erst finden wenn sich der Körper richtig gegen das Virus gewehrt hat. Das dauert 1-2 Wochen. Der Test kann also die Krankheit erst spät finden. Er kann nicht sagen, ob man jetzt im Moment krank ist. Im Moment wissen wir noch nicht alles über den Test – wir hoffen, dass der Test zeigen kann, ob man schon Corona hatte und dann sicher ist, nach dem Motto: „Ich hatte es schon und bin durch damit.“ Bitte fragen Sie noch nicht nach dem „Danach-Test“, wir melden uns, wenn es so weit ist.

Was machen wir, wenn wir die ersten Fälle innerbetrieblich haben?

Wir würden hierbei empfehlen, so wie die Behörden vorzugehen und folgende Tagesmeldung an alle transparent rauszugeben, damit die innerbetriebliche Gerüchteküche nicht überhandnimmt. Siehe auch WAZ-Corona-Hotline-Dokumenation.

Tagesmeldung vom xx.03.2020; Stand: xx.xx Uhr

Gesamtlage
Insgesamt x positiv bestätigte Fälle, davon heute x neue positive Fälle

Begründete Verdachtsfälle
x neue Fälle bzw. Kontaktpersonen

Häusliche Quarantäne
Insgesamt x, davon heute x neue Personen

Dokumente

Englisch

Deutsch

Hinweise zum Umgang mit erkrankten Personen

Template for certificate of employment for employers

Hinweise zur angeordneten Isolation

Advice on ordered isolation

Hinweise zur Selbstisolation

Advice on self-isolation 

Empfehlungen zum Umgang mit erkrankten Mitarbeitern

Recommendations for dealing with infected employees

Quarantänenachweis für den Arbeitgeber

Quarantine confirmation for the employer

Vorlage Beschäftigungsnachweis für Arbeitgeber

Template for certificate of employment for employers

Tagebuch Kontaktpersonen

Diary Contact persons

Kontaktpersonennachverfolgung

Contact tracing

Informationspapier Mutterschutz und SARS-CoV-2

Information paper on maternity protection and SARS-CoV-2

Mentale Gesundheit in der Krise

Mental health in the crisis

Plakat "Ich schütze meine KollegenInnen"

Poster „I protect my colleagues“

Sars-Cov-2 Arbeitsschutzstandard

Sars-Cov-2 occupational health and safety standard

Zu Hause arbeiten

How to Homeoffice

Plakat Unterschied Mund-Atemschutz

Poster difference face mask & respirator mask

Checkliste Desinfektionsmittel

Checklist disinfectant

Checkliste Arbeitsschutzstandard

Industrial safety standard

Arbeitsmedizinische Untersuchungen während Corona

Occupational medical examinations during corona

Coronaverordnung Bremen

Corona regulation Bremen

Genehmigung zur Abweichung von der Coronaverordnung Bremen

Permission to deviate from the corona regulation Bremen

Antragsstellung Quarantäne-Reduktion für ausländische Mitarbeiter

Aktuelle Zahlen